INNOVATIVE METHODEN
Bei teamGLOBAL Workshops vollzieht sich der Lernprozess stets in einer offenen, aktiven und handlungsorientierten Weise.
Unsere Stärke: Globale Fragestellungen so aufzubereiten, dass sie für Kinder und Jugendliche lebensnah, greifbar und handlungsorientiert werden. Wir bieten interaktive und innovative Formate, die an die Vorkenntnisse und Lebenswelten Ihrer Schüler*innen angepasst sind. Mit einer breiten Methodenvielfalt – von kreativen Übungen über Gruppendiskussionen bis hin zu Planspielen – machen wir komplexe Themen erfahrbar.
Lesereise
Eine Lesereise besteht aus Zitaten, Pressemeldungen, Zahlen oder auch anderen interessanten Fakten. Sie will ein Thema nicht abschließend behandeln, sondern bietet einen inhaltlichen Einstieg, indem unterschiedliche Ereignisse, Meinungen, Perspektiven und Aspekte eines Themas miteinander in Dialog gesetzt werden. Bei einer Lesereise darf Widersprüchliches, Erstaunliches, Humorvolles und Nachdenkliches durchaus nebeneinander stehen. Eine Lesereise eignet sich z.B. als Auftakt für eine Diskussionsrunde, ein Impulsreferat oder eine Medienanalyse. Tipp: Zur stimmungsvollen Begleitung hat es sich bewährt, eine Lesereise mit ruhiger (Instrumental-)Musik zu untermalen, die nicht vom Lesen ablenkt.
Planspiele
Partizipative Simulationen sind „Mikrowelten“, in denen reale, dynamische Systeme in einem vereinfachten Modell erlebbar gemacht werden. Die Teilnehmenden übernehmen für eine gewisse Zeit die Rollen diverser Akteure in einem bestimmten System. Basierend auf einem vorgegebenen Ausgangsszenario und einem Entscheidungs- bzw. Verhandlungsrahmen werden Verhaltensmuster, Lösungen und Kompromisse entwickelt. Gleich, ob es um politische Verhandlungssysteme, Marktgeschehen oder die Energieversorgung Europas geht – partizipative Simulationen ermöglichen ein hohes Maß an Beteiligung und aktivem Lernen. Unterschiedliche Perspektiven, Interessengegensätze und die Dynamik der politischen Entscheidungsfindung werden unmittelbar erfahrbar.
Senkblei Übung
Eine Senkblei-Übung ist eine Momentaufnahme. In ihr werden von den Teilnehmenden zu einer selbst entwickelten Fragestellung Fakten an einem bestimmten Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt gemessen, in einem „Hier-und-Jetzt-Portrait“ verdichtet und reflektiert. Es geht darum, zu untersuchen, wo und wie wir Globalisierungsprozesse in unserem direkten Umfeld erkennen und messen können.
Szenario-Werkstatt
Szenarien schaffen einen Kontext für einen konstruktiven Dialog über Alternativen, Unsicherheiten und die Frage, in welcher Zukunft wir leben wollen. Die Arbeit mit Szenarien kann entsprechend der jeweiligen Zielgruppe und der zur Verfügung stehenden Zeit sehr unterschiedliche Zugänge bieten, sich aktiv mit globalen Herausforderungen und individuellen Handlungsalternativen auseinanderzusetzen. Entweder entwickelt eine Gruppe gemeinsam ein Set von Szenarien oder sie erkundet bereits vorhandene Szenarien und „spinnt sie weiter“.
Warm Up
Ob zum thematischen Einstieg, zum gegenseitigen Kennenlernen, als Energizer oder als narrativer Zugang zu einem Thema: Warm-ups sind „der Kitt“, der einen Workshop zusammenhält.
Methodenhandbuch
Unsere meistgenutzten und spannendsten Methoden haben wir gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung für Dich zusammengefasst. Probiere ganz einfach die Methoden selbst aus und mach so BNE für alle zum Erlebnis!
Silent Lab
Silent Lab ist eine auditive, partizipative Methode, bei der Teilnehmende über Funkkopfhörer kurze Audio-Spuren im Storytelling-Format hören. Die Beiträge sind thematisch fokussiert, mit Toneffekten angereichert und eröffnen dichte, atmosphärische Zugänge zu gesellschaftlichen Fragestellungen. Durch das gemeinsame, stille Zuhören entsteht ein konzentrierter Erfahrungsraum, in dem unterschiedliche Perspektiven gleichwertig wahrgenommen werden können. Im Anschluss an das Hörerlebnis reflektieren die Teilnehmenden ihre Eindrücke individuell und im gemeinsamen Austausch.
Lesereise
Eine Lesereise besteht aus Zitaten, Pressemeldungen, Zahlen oder auch anderen interessanten Fakten. Sie will ein Thema nicht abschließend behandeln, sondern bietet einen inhaltlichen Einstieg, indem unterschiedliche Ereignisse, Meinungen, Perspektiven und Aspekte eines Themas miteinander in Dialog gesetzt werden. Bei einer Lesereise darf Widersprüchliches, Erstaunliches, Humorvolles und Nachdenkliches durchaus nebeneinander stehen. Eine Lesereise eignet sich z.B. als Auftakt für eine Diskussionsrunde, ein Impulsreferat oder eine Medienanalyse. Tipp: Zur stimmungsvollen Begleitung hat es sich bewährt, eine Lesereise mit ruhiger (Instrumental-)Musik zu untermalen, die nicht vom Lesen ablenkt.
Planspiele
Partizipative Simulationen sind „Mikrowelten“, in denen reale, dynamische Systeme in einem vereinfachten Modell erlebbar gemacht werden. Die Teilnehmenden übernehmen für eine gewisse Zeit die Rollen diverser Akteure in einem bestimmten System. Basierend auf einem vorgegebenen Ausgangsszenario und einem Entscheidungs- bzw. Verhandlungsrahmen werden Verhaltensmuster, Lösungen und Kompromisse entwickelt. Gleich, ob es um politische Verhandlungssysteme, Marktgeschehen oder die Energieversorgung Europas geht – partizipative Simulationen ermöglichen ein hohes Maß an Beteiligung und aktivem Lernen. Unterschiedliche Perspektiven, Interessengegensätze und die Dynamik der politischen Entscheidungsfindung werden unmittelbar erfahrbar.
Theaterpädagogische Methoden
Theaterpädagogische Methoden schaffen Lernräume, in denen gesellschaftliche Herausforderungen handelnd und körperlich erfahrbar werden. In Rollenspielen, Improvisationen oder szenischen Sequenzen schlüpfen die Teilnehmenden in unterschiedliche Rollen und Perspektiven innerhalb eines vorgegebenen Rahmens. So werden Machtverhältnisse, Interessenkonflikte und Handlungsspielräume sichtbar und erlebbar. Durch das gemeinsame Spiel entstehen intensive Reflexionsprozesse, die Empathie, Perspektivwechsel und kritisches Denken fördern und zentrale Kompetenzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung stärken.
Gruppendiskurse
Gruppendiskurse bieten einen strukturierten und angeleiteten Raum für gemeinsamen Austausch, Meinungsbildung und Reflexion. Auf Grundlage gezielter Impulse, Leitfragen oder Materialien diskutieren die Teilnehmenden zentrale Themen und bringen eigene Erfahrungen, Perspektiven und Wissensstände ein. Der moderierte Austausch ermöglicht es, unterschiedliche Sichtweisen wahrzunehmen, Argumente abzuwägen und gemeinsame Verständnisse zu entwickeln. Gruppendiskurse fördern Dialogfähigkeit, respektvollen Umgang mit Meinungsvielfalt und demokratische Aushandlungsprozesse.
Kreative Methoden
Kreative Methoden nutzen künstlerische Ausdrucksformen, um komplexe Themen auf einer persönlichen und emotionalen Ebene zugänglich zu machen. Durch Arbeiten mit Bild, Collage, Schreiben oder anderen Kunstformen setzen sich die Teilnehmenden selbstreflexiv mit gesellschaftlichen Fragen, globalen Zusammenhängen und eigenen Haltungen auseinander. Kreative Prozesse eröffnen neue Denk- und Ausdrucksräume, in denen Unsicherheiten, Widersprüche und persönliche Erfahrungen sichtbar werden dürfen. Gerade in der Bildung für nachhaltige Entwicklung ermöglichen kreative Methoden eine vertiefte Auseinandersetzung mit Werten, Verantwortung und Zukunftsvorstellungen.

