Alternativer Kunst AWS in Weimar

Und es schlingt ununterbrochen
Immer sich der Freudenkreis
Durch die zweiundfunfzig Wochen,
Wenn mans recht zu führen weiß.
Spiel und Tanz, Gespräch, Theater,
Sie erfrischen unser Blut;
Laßt den Wienern ihren Prater;
Weimar, Jena, da ists gut!

(Johann Wolfgang von Goethe über Weimar)

Diesen Freitag war es endlich wieder so weit: Die Worte „Alternativer Kunst-Ausbildungsworkshop in Weimar“ schmückten die Seiten meines Kalenders und begleitet von kühlen Sonnenstrahlen und klarer Herbstluft machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof. Einige bis dahin sehr unbekannte Bahnhöfe der Republik und zahlreiche Google-Anfragen später (ist Walter Gropius eine Froschart, warum litt bloß Werther, wer war denn nochmal Anna Amalia…?) mit dem Versuch, mich auf das mögliche Kommende vorzubereiten, finde ich mich bereits in der ersten hitzigen Diskussion wieder. „Ein offenes Ergebnis, ein Spannungsbogen, Selbstbezug, eigenverantwortliches Reflektieren und der eigene Transfer…“: was klingt wie die Beschreibung einer guten Folge meiner Lieblingsserie, sind für teamGLOBAL die Kriterien einer guten Methode. Da wir uns jedoch auf einem „Kunst-AWS“ befinden, findet die Erarbeitung neuer Methoden dieses Wochenende definitiv nicht nur theoretisch statt. Während es vor der Maxim Gorki Jugendherberge nun schon längst dunkel geworden ist, verzaubert Wienke unsere kleine Gruppe mit ihrem Vortrag darüber, wie wir achtsamer, leidenschaftlicher und nachhaltiger unsere Zeit erleben können… nein, ihr Vortrag handelt nicht davon, dass wir alle eine glutenfreie-Chia-Samen-Diät beginnen sollten oder fünf Mal am Tag Yoga machen sollten, sondern er handelt vom sogenannten „Urban Sketching“.  Hierbei erzählt man Geschichten mit der eigenen Zeichnung über einen besonderen Ort, den man gerne teilen würde. Dabei geht es vor allem um das Erlebnis des Zeichnens, viel mehr als um das letztendliche Ergebnis. Im weiteren Verlauf des Workshops liegen wir mal auf dem Boden, laufen in Trippelschritten über die Straße oder deklarieren ein Stück Straße als Einen Platz, an dem Goethe und Schiller noch nie waren… das alles erleben wir gemeinsam mit den „Tanten Trottoir“, einem Aktionsbündnis bestehend aus drei ziemlich hippen und coolen Frauen, die etwas machen, was sich „positiven Aktionismus“ nennt. Hierbei geht es nicht nur um die Aktion selbst, sondern auch um das Gefühl der Aktivistinnen selbst, es geht darum, anderen etwas mitzugeben, den „Alltag anderer zu verrücken, ihn zu verzaubern und zu irritieren“. Aus Freude an der Sache selbst soll dann Lust entstehen sich selbst zu engagieren. Sie erzählen uns von ihren Aktionen, der „Demo der Verwirrten“, von „Wake up Rosie“ und vom „die Seele bummeln lassen“… wie weit kann man den Freiraum Kunst instrumentalisieren und ab wann verpufft ihr Zauber?

Am Ende des Ausbildungsseminars treffen wir uns dann noch mit Inga Sondermann. Mit Ihrer Anleitung überlegen wir uns, wie man künstlerische Methoden mit unseren Workshopinhalten verbinden kann. „Design thinking“ nennt man ihre Vorgehensweise auch im Fachjargon, den sie aber eigentlich gar nicht nötig hätte, weil sie auch ohne Anglizismus ziemlich viel kann – was es bald auf jeden Fall gibt, ist mindestens eine „frisch designte“, künstlerische teamGLOBAL-Methode zum Thema Klima in unserer Methodenbibliothek, also keep your eyes peeled…!

Alles in allem lässt sich sagen, das Wochenende hat sich angefühlt, wie eine richtig gute Methode, wie eine Folge meiner Lieblingsserie. Es war spannend und überraschend, es gab Selbstbezug und eigenverantwortliches Reflektieren… vom kleinen Beispiel aufs große Ganze schließen (oh ja, die gute alte Senkblei-Übung) und vom großen Ganzen darauf schließen, was wir im kleinen Rahmen vermitteln wollen und verändern können.

 

 

 

AWS auf der Alb – Flucht und Diaspora

­AWS auf der Alb – Flucht und Diaspora

Unser zweiter Ausbildungsworkshop dieses Jahres betraf das Thema Flucht und Diaspora. Im Rahmen dieses Themenkomplexes fokussierten wir uns hauptsächlich auf den Islam, die islamische Kultur und die Erfahrungen muslimischer Menschen mit Flucht und Diaspora. Untergebracht waren wir bei unserem Kooperationspartner, der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, im wunderschönen Haus auf der Alb in Bad Urach. In außergewöhnlich kleinem Kreis – anderweitige Verpflichtungen reduzierten die Anzahl an Teilnehmenden stark – erlebten wir ein spannendes, produktives und auf persönlicher Ebene harmonisches Wochenende.

Um unser Konzept der peer-to-peer education erfolgreich umsetzen zu können, ist es wichtig, dass wir uns im Netzwerk regelmäßig fortbilden. Dabei geht es nicht lediglich um inhaltliche, faktische Weiterbildung, sondern auch sehr stark um Sensibilisierung. Es geht z.B. um Sensibilisierung für Vorurteile, die man bei Einsätzen an Schulen aufbrechen will, statt sie weiter zu verfestigen. Oder um Sensibilisierung für Machtstrukturen, die unsere Gesellschaft unterschwellig beherrschen. Diese Strukturen müssen in das Bewusstsein der Gesellschaft gerufen werden, sodass sie kritisch reflektiert werden können.

Um also in unserer Arbeit besser zu werden, trafen wir uns in Bad Urach und beschäftigten uns mit dem Thema Flucht und Diaspora mit speziellem Fokus auf den Islam. Ein Thema, das für unsere Arbeit an Schulen noch relevanter wäre, hätte man wohl kaum finden können. Die Berührungspunkte mit dem Islam sind in Deutschland sehr groß. Umso wertvoller waren die Erkenntnisse und das Wissen, das wir über das vergangene Wochenende ansammeln konnten.

Um eine Grundlage für die weiterführende Diskussion zu schaffen hat uns Maria von denk global! in das Vokabular des Themenkomplexes eingeführt und uns den Begriff Diaspora erklärt. Mit dem Spiel Islamitivity haben wir den Bogen zum Islam geschlagen und unser Vorwissen über den Islam reflektiert. Für anschließenden Wissenszuwachs hat Dr. Mahmoud Abdallah von der Uni Tübingen gesorgt. Dr. Abdallah nahm uns mit auf eine Reise durch die Geschichte des Islam. Dabei setzte er uns die historische und dogmatische Bedeutung von Flucht im Koran auseinander. Schließlich wendete Dr. Abdallah diese Erkenntnisse auf die momentane Flüchtlingssituation an und erklärte, mit welchen Schwierigkeiten Flüchtende bei ihrer Ankunft in Deutschland zu kämpfen haben. Mit seinem Beitrag gab uns Dr. Abdallah wertvolles Wissen an die Hand, das interkulturelle Begegnungen ermöglicht.

Eine ganz neue und für alle Anwesenden bisher unbekannte Perspektive auf den Islam verschaffte uns Anja von I-Slam. Die Studentin, Künstlerin und Aktivistin referierte über den islamischen Feminismus und zeigte, dass eine geschlechtersensible Auseinandersetzung mit den Schriften des Koran möglich ist. Damit einher geht die Kritik am islamischen Patriachat. Spannend in diesem Kontext war vor allem auch die Abgrenzung des islamischen Feminismus von sonstigen Feminismen.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal recht herzlich bei den ReferentInnen für ihr Engagement bedanken. Dank ihnen und dank einer super Vorbereitung seitens unseres Orga-Teams haben wir alle ein tolles Wochenende auf der Alb verbringen dürfen. Danke und auf bald!

teamGLOBAL in guten Händen

Ein Kommentar zum tG-Beirat am 19.05.17 in Mannheim von Teamerin Helena

Mannheim, die multikulturelle Quadratestadt mit all ihren Knotenpunkten, türkischen Süßwarenläden und ihrem Industriechic kann sich nicht nur mit einem stadtprägenden Barockschloss brüsten, sondern ist auch Sitz von denk global!, der Trägerorganisation vom Jugendnetzwerk teamGLOBAL.

Es handelt sich also um ein Heimspiel, wenn denk global! die weitgereisten Mitglieder des teamGLOBAL-Beirates am 19.05. in das aufstrebende Mannheimer Szeneviertel Jungbusch einlädt.

In den vier gläsernen Wänden des Kreativwirtschaftszentrum C-HUB („Zentrum für Mannheims neue Arbeiterklasse“), die den Blick auf emsige Kräne, werdende Gebäude und den im Regen liegenden Neckar freigeben, kommen Welt und Netzwerk zusammen: Genf, Hamburg, Wuppertal und Stuttgart sind der Einladung von denk global! gefolgt. Ich selbst, Teamerin bei teamGLOBAL seit einem Jahr, reise aus der benachbarten Rivalin Heidelberg an und freue mich über die Ehre, zusammen mit Teamerin Dunya heute die Innensicht des Netzwerkes präsentieren zu dürfen.

 Den einmal pro Jahr tagenden teamGLOBAL-Beirat selbst gibt es seit 2015, seine Aufgabe ist es, die Arbeit von teamGLOBAL inhaltlich und konzeptionell zu begleiten. Auf der Agenda der heutigen Sitzung stehen unter Anderem Fragen zur Finanzierung, dem teamGLOBAL-Schulsiegel und des Selbstverständnisses des Beirates.

Ein Netzwerk, das sich der weltumspannenden Globalisierung in all ihren Facetten zuwendet, kann den Input von lokalen und internationalen Akteur*innen aus Wirtschaft, Entwicklungszusammenarbeit, Kultur und internationaler Politik gut vertragen: Was während des Beirattages von Statten geht, ist mehr als Schaufensterpolierung oder Pflichtkür. Köpfe rauchen, es wird mit Zahlen jongliert, Szenarien durchgespielt und an den ganz großen Stellschrauben des Netzwerks und auch der Zeit gedreht. Dazu gibt es Kaffee, die ersten Erdbeeren des Jahres und immer wieder Blicke auf modische Startupler, die sich am Konferenzraum vorbei zu ihren Büros schlängeln.

So regt Annasophia Heintze vom UNHCR (The UN Refugee Agency) an, künftig auch Geflüchtete als Akteur*innen in das Netzwerk aufzunehmen, um eine größere Diversität zu garantieren. Karsten Weitzenegger von Karsten Weitzenegger Consulting schlägt vor, Methodenentwicklung als Finanzierungsquelle zu nutzen und Thorsten Kuß, Konrektor der Johannes-Keppler-Gemeinschaftsschule in Mannheim erklärt in Bezug auf das Schulsiegel freigiebig, dass er „zu allen Schandtaten bereit“ sei.

Die anderen anwesenden Beiratsmitglieder Frank Degler (Jugendkulturzentrum FORUM in Mannheim), Sebastian Fietkau (Mannheimer Zentrum für europäische Sozialforschung), Robby Geyer (Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg), Heike Jäger (World University Service) und Sascha Scheier (Bundeszentrale für politische Bildung) scheuen sich nicht, zu hinterfragen, Visionen zu schmieden und Kooperationen in Aussicht zu stellen.

Das gemeinsame Mittagessen im nahegelegenen „DIE KÜCHE“ bietet deshalb nicht nur regionales Essen, eine weitere Dosis Industrieromantik und einen vom Regen verschleierten Rooftop-Blick, sondern auch die erste Gewissheit aller Akteur*innen, teamGLOBAL mit aller Kraft und bestem Gewissen unter die Arme gegriffen zu haben.

Es verwundert mich nicht, dass die abschließende Feedbackrunde enthusiastisch ausfällt: Der Beiratstag in Mannheim war produktiv, harmonisch und in jedem Sinne Früchte tragend!

Ich selbst verlasse das noch längst nicht zum Stillstand kommende C-HUB mit der Verzückung, heute einem Zirkel idealistischer Erwachsener begegnet zu sein.

 

Hier findest Du weitere Infos zum teamGLOBAL-Beirat.

Reader „Gender & Identität“

Folgender Reader ist im Rahmen der Vorbereitung auf den Ausbildungsworkshops zum Thema Gender & Identität entstanden, der im Dezember 2016 stattfinden wird. Er dient den Teilnehmer_innen als (visueller) Einstieg in das Thema.

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Teamer Chris grüßt aus Kenia

Liebe tG’ler und teamGLOBAL Interessenten,

habari aus der wuseligen Hauptstadt Kenias, Nairobi. Hier bin ich bis Februar 2017 über den kulturpolitischen Freiwillgendient Kulturweit bei der UNESCO-Nationalkommission Kenias im Einsatz. Mit dem Rückenwind der von der UN 2015 veröffentlichten Sustainable Development Goals (SDGs), habe ich zusammen mit dem UNESCO Youth Forum einen Workshop („Einsatz“) anlässlich des ‘International Day for the Eradication of Poverty’ an einer Schule durchgeführt. Das UNESCO Youth Forum organisiert verschiedene Projekte im Bereich Kultur, Bildung und Wissenschaft für Jugendliche. Sowohl das Youth Forum, als auch teamGLOBAL fördern das selbstbestimmte und verantwortliche Handeln von Jugendlichen, womit der Grundstein für eine Zusammenarbeit gelegt war.

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Ausbildungs­workshop „Alternativ“ im Stubaital

Weite Horizonte, gewaltige Felsen, die ins Blaue des Himmels hineinragen, gigantische Gletscher, Wassermassen, die sich die Berge hinunterstürzen und atemberaubende Höhen der Berge. Man kommt sich in den Bergen so klein vor und so unbedeutend und trotzdem hat der Mensch enormen Einfluss auf die Natur. Beides konnten wir auf dem diesjährigen „Ausbildungsworkshop der besonderen Art“ erfahren. Er führte uns in die Alpen, genauer gesagt ins Stubaital, wo wir vier Etappen auf dem Stubaier Höhenweg gewandert sind. Weiterlesen

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Seid dabei beim Jugend­kongress „BEWEGT WAS“

von Kathi S. und Duc N.

Was es bedeutet, im Zeitalter der Globalisierung zu leben, erfahren wir gerade fast täglich. In den Medien wird seit mehreren Monaten über die Menschen berichtet, die in Europa Zuflucht vor Verfolgung, Krieg und Armut suchen. Wir sind gezwungen, uns mit den Lebensrealitäten anderer Menschen auseinanderzusetzen, wenn wir verstehen wollen, was hinter den Begriffen Flucht, Migration, Integration und Asyl steht und was Menschen dazu bewegt, ihre Heimat zu verlassen. Können wir in dieser Situation und bezüglich der globalen Herausforderungen einen positiven Beitrag leisten und wenn ja wie?

Können wir Globalisierung gemeinsam gestalten? Verantwortung für die Zukunft übernehmen?
Welche Faktoren beeinflussen uns im Handeln und Denken? Wie können wir nachhaltig(er) leben?

Diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit und Globalisierung wird das teamGLOBAL beim Jugendkongress „BEWEGT WAS“ am Werbelinsee vom 4. bis 6. November nachgehen, den es gemeinsam mit dem Jugendnetzwerk der Young European Professionals (YEP) gestaltet! Seid dabei und informiert Euch schon jetzt online .

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Ausbildungs­workshop „Methoden“ in Leipzig, 22. – 24. April 2016

Von Miriam Herbert

Hype… äh Leipzig hat auch uns in seinen Bann gezogen und weil ohnehin drei unserer Teamenden dort in der Region leben, wurde unser Ausbildungsworkshop (AWS) zum Thema Methoden und Didaktik ins schöne Plagwitz verlegt. Hier konnten wir uns an drei Tagen mit Hilfe von externen Referenten und den Erfahrungen unserer langjährigen Teamenden verstärkt mit unseren Methoden und der Herangehensweise bei Einsätzen beschäftigen.

Am Freitag ging es los mit einem Input zur Didaktik und Zeitmanagement in der Planungsphase eines „Einsatzes“ (Workshops) von unserem externen Referenten Julian aus Leipzig. Dabei konnten wir die ZIM-Methode kennen lernen, nach der man sich zuerst überlegt, welche Ziele man erreichen will, dann welche Inhalte vermittelt werden sollen und schließlich durch welche Methoden man dies alles erreichen kann. Außerdem brachte Philipp von denk global! uns Neuigkeiten aus der Evaluation unserer Einsätze und Ausbildungsworkshops. Zu guter Letzt blieb sogar noch Zeit sich etwas kennen zu lernen, denn wir hatten wieder viele neue Mitglieder dabei. Herzlich Willkommen nochmal!

Am Samstag drehte sich dann alles um Methodenentwicklung und -überarbeitung. Zwei Betzavta-Trainer brachten uns eine völlig neue Methodenart nahe, indem sie uns eine Art Spiel mit fast keinen Regeln durchführen ließen. Diese wurden erst nach und nach von einzelnen Gruppen entwickelt. Ging es dabei zu Beginn noch sehr harmonisch zu, so endete das Ganze, nachdem die Gruppe, die sich bisher unterprivilegiert gefühlt hatte, endlich auch eine Regel erlassen durfte. Diese war dann klar zu ihrem Vorteil führte letztendlich zu ihrem Sieg sowie zu einem Sitzstreik der anderen Gruppen. Dank einer ausführlichen Auswertung konnten aber alle Wogen geglättet werden und am Ende waren die Reaktionen auf diese Methode überwiegend sehr positiv, da man mit einem einfachen Spiel viele Ebenen von Entscheidungsfindung erleben konnte. Betzavta ist ein Programm, das ursprünglich im Rahmen der der israelischen Friedensbewegung entwickelt wurde und zur Demokratiebildung beitragen kann. Nachdem unser Mit-Teamer Felix noch zwei weitere neue Methoden vorstellte, die er aus seinem Engagement in der politischen Bildung außerhalb von teamGLOBAL kannte, ging es nachmittags in eine intensive Gruppenarbeit. Die verschiedenen Kleingruppen überarbeiteten und aktualisierten alte Methoden, trugen Methoden zu verschiedenen Themensträngen von teamGLOBAL zusammen und überlegten sich, wie und in welchem Kontext man die an diesem Wochenende neu kennen gelernten Methoden bei unseren Einsätzen verwenden kann.

Der letzte Tag unseres Ausbildungsworkshops war wie immer der Netzwerk-internen Arbeit gewidmet. So wurden wir von Jan & Franzi über den richtigen Umgang mit Quellen sowie richtige (und trotzdem einfache!) Zitierweisen informiert und konnten uns in einem World-Café zu Themen wie Workshop-Power-Planung, Evaluation, Intranet und Wissensmanagement austauschen. Für eine kurze Arbeitsphase in unseren AGs war natürlich auch noch Zeit, sodass wir ein rundum produktives, lehrreiches und dennoch wieder wunderschönes AWS-Wochenende abschließen konnten.

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team­GLOBAL mittendrin … bei WeltWeit­Wissen 2016

von Ulrike von der Ohe und Clara Reich

 

teamGLOBAL auf deClara und Ulli_WWWm WeltWeitWissen Kongress des Eine-Welt-Netz-NRW – das ist sich als Teil eines großen Lernenetzwerkes zu fühlen. Drei Tage volles Programm. Von Fragen der Bildungszukunft und Weltbürgertum, über Theaterprojekte, Bildungsmarkt und IMG-20160417-WA0001Workshops war alles dabei – und mittendrin wir: teamGLOBAL. Neben vielen anderen Initiativen wurden wir als BestPractice-Projekt für Globales Lernen und Bildung für Nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Im Rahmen eines Workshops unter dem Titel „Ich will einen Pass auf dem Erdenbewohner_in draufsteht – Globalisierung und Identität“ konnten wir unsere Methoden erproben sowie unsere Arbeitsweise als peer-to-peer Netzwerk vorstellen. An unserem teamGLOBAL-Stand auf dem Bildungsmarkt kamen wir mit vielen Menschen anderer Initiativen ins Gespräch. Wir freuten uns über die positiven Rückmeldungen genauso wie über neue Anregungen und Ideen. Besonders viel Spaß hatten wir und die anderen mit dem „Globalisierungsquiz“ an unserem Stand, für die Teilnahme gab es einen unserer Jutebeutel. Unsere abschließende Bilanz: Wir hatten wunderbare Tage, kommen mit einem Koffer neuer Ideen zurück und mehr als drei Hände voll Menschen tragen teamGLOBAL und die Pusteblume in die Welt! Auf WeltWeitWissen 2018!